CAD / CAM

Abb. 1: Softwarekonzept erstellen
Fig. 1: Creating a software concept
Im Bereich Fertigungsorganisation und Messtechnik befasst sich das LZH mit der Entwicklung rechnergestützter Methoden für den automatisierten Einsatz moderner Fertigungstechnologien. Im Rahmen von Foschungsprojekten sowie Industrieaufträgen werden neue Ansätze zur Auftragsplanung und NC-Programmierung innerhalb der Laser­materialbearbeitung realisiert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung sowie die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern gewährleisten hierbei praxistaugliche EDV-Lösungen, die vielfach in den Unternehmen zum Einsatz gelangen.

Für den Bereich NC-Programmierung sind hier die industriell eingesetzten EDV-Systeme CAGILA sowie proLAS.3D für das Laserschneiden zu nennen. Während bei CAGILA eine schnelle und an das Unternehmen angepasste 2D-Programmierung im Vordergrund steht, wird proLAS.3D für die komfortable NC-Programmierung von dreidimensionalen Werkstückgeometrien eingesetzt. Weiterhin steht mit INFOLAS ein Auftragsplanungs­system zur Verfügung, das auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen mit einstufiger Fertigung ausgerichtet ist.

Abb. 2: 2D-NC-Programmierung mit CAGILA
Fig. 2: 2-D NC programming with CAGILA
Diese Softwareprodukte stehen repräsentativ für den industriellen Nutzen der am LZH durchgeführten EDV-Projekte im Automationsumfeld. Neben den Bereichen CAD/CAM und Auftragsplanung werden weiterhin neue Ansätze auf den Gebieten Rapid-Proto­typing, Formenbau und Internettechnologien softwaretechnisch umgesetzt. Ziel­setzung sind hier die Entwicklung neuer Methoden für die lasergestützte 3D-Werkstück­reparatur sowie die NC-technische Berücksichtigung von Halbzeugtoleranzen im 3D-Prototypen­bau. Ebenso werden neue Verfahren zur internetbasierten Angebots­kalkulation von Werkstückdaten entwickelt, die sowohl für den Kunden als auch den Laserlohnfertiger die geforderten Informationen bereitstellen. Aus der Vielzahl bisheriger Forschungs­projekte und Industrieaufträge resultiert ein hohes Maß an dokumentierter Erfahrung hinsichtlich Vorgehensweise, Konzeption und Realisierung zukünftiger Software-Projekte.

Die konsequente Anwendung von Entwurfswerkzeugen (z.B. UML) sowie die Nutzung bereits vorliegender Programmier­bibliotheken erlauben eine effiziente und qualitativ hochwertige Softwareentwicklung. Gerade vor dem Hintergrund individueller Anforderungs­profile sowie kurzer Zeitvorgaben besteht hier für Industriekunden eine Chance, Software-Entwicklungszeiten und -kosten durch einen kompetenten Partner zu reduzieren.

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